Montageanleitung SCHMIDT – Elementwand

(siehe auch Techn. Daten: SCHMIDT – Elementwand)

Montageanleitung fĂŒr ElementwĂ€nde

1. Als Auflager verwendet man z.B. kleine Streifen aus Kunststoff, die in Mörtel verlegt und nivelliert werden. Zur Markierung des Grundrisses können Dachlatten auf dem Boden befestigt werden, die gleichzeitig Anschlag fĂŒr die Wandelemente beim Absetzen sind.

2. Nach dem Absetzen werden die Wandelemente durch SchrĂ€gstĂŒtzen (mit Gewinde) gehalten, die in der Bodenplatte bzw. in der Geschossdecke mittels DĂŒbel befestigt werden. Das senkrechte Ausrichten der Wandelemente erfolgt durch Auf- oder Abspindeln der SchrĂ€gstĂŒtzen.Erforderliche Installationsleitungen sind nach dem Versetzen der Wandelemente zu verlegen. Zusatzbewehrungen (z.B. als Stoßfugenbewehrungen, Eckbewehrung, Wand- und Deckenanschlußbewehrung) sind nach Verlegeplan einzubauen.

3. Vor dem Einbringen des Ortbetons sind die InnenflÀchen der Elementplatten ausreichend anzunÀssen. Der Ortbeton wird in der Regel als Transportbeton geliefert: Festigkeitsklasse B 25, wasserundurchlÀssiger Beton nach DIN 1045, schwindarmer Beton.

4. Um einen möglichst guten Anschluß an die Sohlplatte am Wandfuß zu erhalten, ist fĂŒr die unteren 15 bis 20 cm ein fließfĂ€higer Beton mit 8 mm GrĂ¶ĂŸtkorn einzubauen. Anschließend ist der Beton stets in gleichmĂ€ĂŸig hohen Lagen einzubringen, wobei auf eine sorgfĂ€ltige Verdichtung des Betons zu achten ist.

5. Beim Betonieren muß mit SchĂŒttrichter und Fallrohr gearbeitet werden, um ein Entmischen zu vermeiden. Die freie Fallhöhe des Betons darf 50 cm nicht ĂŒberschreiten. Die Betoniergeschwindigkeit ist je nach Zulassung auf 50 cm bis 80 cm je Stunde zu begrenzen. In jedem Bauabschnitt sind sĂ€mtliche WĂ€nde gleichzeitig hochzufĂŒhren. Soll schneller betoniert werden, ist das bei der Bewehrung der Elemente zu berĂŒcksichtigen.

6. Solange der Ortbeton nicht ausreichend erhĂ€rtet ist, sind die WĂ€nde vor ErschĂŒtterungen und sonstigen zusĂ€tzlichen Belastungen zu schĂŒtzen, damit der Verbund zwischen Fertigplatten und Ortbeton nicht beeintrĂ€chtigt wird.

7. Die Montagehalterungen der Wandelemente mĂŒssen bis zum genĂŒgenden ErhĂ€rten des Ortbetons stehenbleiben.